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Magazin

    Eisenhüttenstadt | Strategie für Transformation und Placemaking

    Wie kann eine Stadt mit starkem industriellem Erbe neue Perspektiven für die Zukunft entwickeln? Für Eisenhüttenstadt erarbeitete loop eine integrierte Strategie für Stadtentwicklung, Placemaking und Identitätsbildung, die die vorhandenen Potenziale der Stadt sichtbar macht und zu einem langfristigen Zukunftsbild verbindet. Ausgangspunkt war die Frage, wie Strukturwandel nicht als Verlust, sondern als Chance für neue Nutzungen, neue Zielgruppen und neue Wertschöpfung verstanden werden kann. Dabei wurden die Themenfelder Energie, Bildung, Tourismus, Kultur, experimenteller Städtebau und nachhaltige Industrie zu einer gemeinsamen Entwicklungsvision zusammengeführt. Durch Workshops mit lokalen Akteuren entstand ein strategischer Rahmen, der konkrete Projekte mit einer übergeordneten Standortstrategie verknüpft und Wege aufzeigt, wie Eisenhüttenstadt als lebenswerter Wohnort, attraktiver Wirtschaftsstandort und innovative Modellstadt für Transformation positioniert werden kann. Das Ergebnis ist ein Placemaking-Konzept, das Identität stärkt, Investitionen aktiviert und die Grundlage für eine nachhaltige Stadtentwicklung schafft.

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    CABIN ART

    Mit CABIN ART haben wir ein neues Modell für Kunst, Stadtraum und Demokratie geschaffen.

    Curated – Acoustic – Berlin – Infrastructure – Network

    Das Beste daran ist: Die Orte dafür gibt es schon! Mitten im Berliner U- und S-Bahn-Netz stehen Dutzende stillgelegte Zugabfertiger-Kabinen – kleine, vergessene Architekturen von wenigen Quadratmetern. Wo früher Aufsicht und Kontrolle stattfanden, schlagen wir eine radikale Transformation vor: Aus verwaisten Funktionsräumen werden lebendige Mikrobühnen für Kunst, Klang und spontane Begegnung.

    Mit CABIN ART setzen wir auf das Prinzip Transformation statt Expansion. Wir bauen nicht neu, wir versiegeln nichts – wir aktivieren das intakte, brachliegende Kapital der Stadtgeschichte. Barrierefrei, ohne Eintrittsschranken und direkt im Pendleralltag verankert: Kunst, die im Vorbeigehen überrascht, zum Innehalten einlädt und den öffentlichen Dialog stärkt.

    Wir glauben fest daran, dass Stadtentwicklung genau solche leisen, wirksamen Resonanzräume braucht. Von intimen Interventionen auf den Bahnsteigen bis hin zu spektakulären Extended Cabins in stillgelegten Tunnelanlagen und U-Bahnhöfen.

    In unserem Dossier zeigen wir die Vision, die architektonischen Potenziale und die kuratorische Strategie hinter diesem Projekt – von den ersten Pilotkabinen bis zur Idee einer neuartigen Biennale.

    Douglas Headquarter Düsseldorf

    (Erschienen in CUBE Düsseldorf 02|26)

    Für die deutsche Hauptzentrale von Douglas entwickelte loop ein ganzheitliches Konzept für Workplace Strategy, New Work, Innenarchitektur und Brand Experience. Ziel war es, eine Arbeitswelt zu schaffen, die den Anforderungen hybrider Zusammenarbeit gerecht wird und gleichzeitig die Identität der Marke Douglas räumlich erlebbar macht. Statt klassischer Bürostrukturen entstand eine vielfältige Arbeitsumgebung mit unterschiedlichen Settings für konzentriertes Arbeiten, Kollaboration, Workshops und informelle Begegnungen. 

    Das Konzept verbindet Workplace Experience, Activity Based Working, Employee Experience und Placemaking zu einem Ort, an dem Unternehmenskultur sichtbar wird und sozialer Austausch gefördert wird. Die Innenarchitektur übersetzt die Markenwelt von Douglas in Materialität, Farbigkeit und Atmosphäre und schafft eine Arbeitsumgebung, die Identifikation, Kreativität und Zusammenarbeit stärkt. Das Ergebnis ist ein zukunftsfähiges Headquarter, das Arbeitsort, Markenraum und kultureller Treffpunkt zugleich ist. 

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    Eisenhüttenstadt | Club am Anger

    Für den denkmalgeschützten Club am Anger in Eisenhüttenstadt entwickelte loop ein integriertes Konzept für Quartiersentwicklung, Placemaking und die Aktivierung von Bestandsimmobilien. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein leerstehendes Gebäude zu einem sozialen Ankerpunkt und Impulsgeber für die nachhaltige Entwicklung eines ganzen Stadtteils werden kann. Statt Abriss und Neubau setzt das Konzept auf die Revitalisierung bestehender Bausubstanz, die Stärkung der lokalen Identität sowie die Entwicklung neuer Nutzungen für Begegnung, Kultur, Bildung und Nachbarschaft. Durch einen Reallabor-Ansatz werden Bedarfe zunächst mit temporären Formaten, Veranstaltungen und Pilotprojekten erprobt, bevor langfristige Investitionen erfolgen. Ergänzend entwickelte loop ein nachhaltiges Betriebs- und Governance-Modell, das Immobilieneigentümer, Kommune und Bürgerschaft in einer gemeinsamen Verantwortung zusammenführt. Das Ergebnis ist ein übertragbares Transformationskonzept für die Aktivierung von Leerständen, die Stärkung sozialer Infrastruktur und die zukunftsfähige Entwicklung von Quartieren im Strukturwandel.

    KÖNIGSALLEE – Vom Laufsteg des Konsums zum urbanen Lebensraum

    Wie Placemaking Düsseldorfs berühmtesten Boulevard neu beleben könnte.

    Kultur – Ökologie – Nachbarschaft – Identität – Gemeinschaft – Sinnlichkeit 

    Kaum ein Ort in Deutschland ist international so bekannt und zieht Menschen aus aller Welt an wie die Düsseldorfer Königsallee und kaum eine Luxusmeile leidet gleichzeitig unter einer so eklatanten Lücke zwischen Renommee und tatsächlicher Aufenthaltsqualität. Tagsüber dominiert ein hastiges Einkaufserlebnis entlang hochpreisiger Designer-Stores, abends übernehmen Motorenlärm, Poser-Verkehr und gähnende Leere den Stadtraum. Nur noch acht Prozent der Menschen empfinden die

    Kö als einen Ort, an dem sie sich wirklich wohlfühlen. Mit unserer Placemaking-Studie stellen wir die Königsallee auf den Prüfstand und entwerfen zwei mutige Fiktionen für ihre Zukunft-

    Kieferorthopädie Monheim | Patientenzentrierte Praxisplanung und Healthcare Design

    (Erschienen in CUBE Düsseldorf 01|26)

    Für die Kieferorthopädie Monheim entwickelte loop ein ganzheitliches Konzept für Healthcare Design, Praxisplanung und Innenarchitektur, das medizinische Funktionalität mit einer positiven und angstfreien Patient Experience verbindet. Ausgangspunkt war die Frage, wie eine moderne Gesundheitsimmobilie gestaltet werden kann, die insbesondere jungen Patientinnen und Patienten Sicherheit, Vertrauen und Orientierung vermittelt. Auf Basis der vorhandenen technischen Praxisplanung entwickelte loop eine räumliche Storyline, die Patientenzentrierung, Servicequalität und Nutzerkomfort konsequent in den Mittelpunkt stellt.

    Durch die Verbindung von Human Centered Design, einer warmen Materialität, harmonischen Farbwelten und einer klaren räumlichen Organisation entstand eine Praxis, die höchste Anforderungen an Hygiene, Effizienz und Arbeitsabläufe erfüllt, ohne die typische sterile Anmutung medizinischer Einrichtungen zu erzeugen. Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige Gesundheitsumgebung, die als Healing Environment die Aufenthaltsqualität steigert, die Marke der Praxis räumlich erlebbar macht und sowohl für Patienten als auch Mitarbeitende ein hochwertiges Nutzererlebnis schafft.

    Reclaim your Station!

    Mit RECLAIM stellen wir eine einfache Frage: Warum behandeln wir Bahnhofsareale wie reine Abfertigungsschleusen; statt wie die Wohnzimmer unserer Städte?

    Resonanz – Emotion – Co-Existenz – Landschaft – Aneignung – Mobilität

    Das Problem kennt jede Stadt: Vorne glänzt der repräsentative Eingang, aber hinter den Gleisen beginnt die Asphaltwüste. Zugige Ecken, Zäune, Unorte, an denen man instinktiv den Schritt beschleunigt. Jahrelang lautete die Antwort der Planung darauf: Überwachung, Abschottung oder das sterile Wegsanieren mit austauschbaren Glasfassaden, die ab 18 Uhr tot sind.

    Wir schlagen einen radikal anderen Weg vor: Holt euch den Bahnhof zurück!

    Bahnhofsumfelder sind die ehrlichsten Schwellenräume des urbanen Lebens. Hier treffen Welten und Milieus aufeinander und genau hier entscheidet sich, wie offen eine Stadtgesellschaft wirklich ist. Statt Reibung wegzuorganisieren, verwandeln wir diese Reibungsflächen in grüne, durchlässige Parks und offene Erdgeschosse voller Leben, Nachbarschaft und Kultur. Und das Beste: Wir warten nicht zehn Jahre auf Baumaschinen, sondern fangen sofort an. Mit Bühnen, Werkstätten und Experimentierräumen im Hier und Jetzt.

    In diesem Dossier zeigen wir an einem echten urbanen Härtetest, wie aus einer städtebaulichen Narbe wieder ein Ort des Stolzes, der Sinnlichkeit und der gelebten Demokratie wird.

    Sparda-Bank Berlin | New Banking und Workplace Transformation

    Gemeinsam mit der Sparda-Bank Berlin entwickelte loop über einen Zeitraum von fünf Jahren eine zukunftsweisende Workplace Strategy für die Bank der Zukunft. Ausgangspunkt war die Frage, wie eine genossenschaftliche Bank in Zeiten von Hybrid Work, Digitalisierung und veränderten Kundenerwartungen physisch präsent bleiben kann, ohne an klassische Filial- und Zentralstrukturen gebunden zu sein. Das Ergebnis ist eine innovative Präsenzstrategie, die die traditionelle Trennung von Filiale, Unternehmenszentrale und mobilem Arbeiten auflöst und durch ein Netzwerk aus HomeBase, CoBase und MyBase ersetzt. 

    Für den innovativen Ansatz wurde das Projekt mit dem ZIA Office Award ausgezeichnet und als Best Workspaces 2025 durch den Callwey Verlag prämiert.

    loop verantwortete die Entwicklung der Arbeitsweltstrategie, des New-Work-Konzepts, der Flächenstrategie, des Workplace Experience Designs sowie des räumlichen Markenauftritts. Entstanden ist ein skalierbares Konzept für hybride Arbeitswelten, Desk Sharing, Activity Based Working, Coworking, Community Building und Placemaking, das in Bestandsimmobilien ebenso funktioniert wie in Neubauten. Die neue Arbeitswelt steigert die Flexibilität für Mitarbeitende, stärkt den persönlichen Austausch und macht die Marke Sparda räumlich erlebbar. 

    Das Projekt gilt als wegweisendes Beispiel für Workplace Transformation, Corporate Real Estate Strategy und die Zukunft von Bankfilialen.

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    vfa Berlin | Workplace Transformation zwischen Marke und Arbeitswelt

    Für den vfa Berlin entwickelte loop ein ganzheitliches Konzept für Workplace Transformation, New Work, Innenarchitektur und Markenerlebnis im Raum. Ziel war es, die Arbeitswelt des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller von einer klassischen Bürostruktur in einen identitätsstiftenden Ort für Austausch, Zusammenarbeit und Stakeholder-Dialog zu transformieren. Statt Einzel- und Doppelbüros entstand eine offene Arbeitsumgebung, die Employee Experience, Workplace Experience und Community Building in den Mittelpunkt stellt.

    Der zentrale „Pharma Salon“ fungiert als sozialer Hub für Mitarbeitende, Mitgliedsunternehmen, Politik und Gäste. Das Projekt verbindet Arbeitsweltstrategie, Activity Based Working, hybride Zusammenarbeit,Placemaking und Corporate Interior Design mit einer starken inhaltlichen Identität. Architektur, Materialität und Signaletik übersetzen die Themen Forschung, Pharmazie und Dialog in ein räumliches Erlebnis und schaffen einen Ort, der Unternehmenskultur, Markenidentität und Zusammenarbeit gleichermaßen stärkt. 

    Für die herausragende gestalterische und strategische Qualität wurde das Projekt mit dem ICONIC Award 2025 ausgezeichnet und zählt zu den beispielhaften Referenzen für Workplace Consulting, Brand Experience, Corporate Architecture und die Transformation moderner Arbeitswelten.

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Gemeinsam gute Orte schaffen